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Dienstag, 30. Mai 2023
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Wir konsumieren täglich Nachrichten, ohne dass wir den Wahrheitsgehalt überprüfen können. Manchmal nehme ich mir die Zeit, um eine Tatsache abzuklären. Neuestes Beispiel: Die Schule Stäfa weist Schulklassen darauf hin, dass ein «Gender-Tag»... weiterlesen
An der Generalversammlung vom 12. Mai wurden mit Noemi Signer und Linda Leuenberger zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt und das Co-Präsidium mit Alessandra Biondi und Lukas Hefti bestätigt. Monika Hurschler wurde für ihre Arbeit als Kassierin verdankt und nach fünf Jahren engagierter Mitarbeit aus dem Vorstand verabschiedet. zVg
Die SP beschliesst nach Diskussion deutlich die Nein-Parole und empfiehlt gegen den kurzsichtigen und überstürzten Verkauf des Stadtcasinos und seinem Grundstück zu stimmen.
Frauenfeld An der Generalversammlung vom 12. Mai wurden mit Noemi Signer und Linda Leuenberger zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt und das Co-Präsidium mit Alessandra Biondi und Lukas Hefti bestätigt. Monika Hurschler wurde für ihre Arbeit als Kassierin verdankt und nach fünf Jahren engagierter Mitarbeit aus dem Vorstand verabschiedet.
Nebst den statutarischen Traktanden fasste die SP Frauenfeld auch die Parolen für die bevorstehende Abstimmung zum Stadtcasino. Nachdem Stadtrat Andreas Elliker die Anwesenden auf den neuesten Stand gebracht hatte, wurde sehr engagiert und offen diskutiert.
Sehr relevant und übergeordnet zu erwähnen ist, dass die Liegenschaft am Bahnhofplatz auch das Zuhause des städtischen Amtes für Gesellschaft und Integration ist, das vom Verkauf ebenso betroffen wäre und es auch dafür eines neuen Standorts bedarf. Besonderes Gewicht erhielten in der Diskussion die überstürzten Handlungen und die ungenügenden Abklärungen, die auch nach Veröffentlichung der Vorstudie als nicht zufriedenstellend erachtet werden. Ob im wertvollen Baudenkmal «Doppelreithalle» tatsächlich ein gleichwertiger Saal erstellt werden kann und ob die heutigen Befürworter des Verkaufs auch zu (Mehr-)Ausgaben für einen neuen Saal stimmen würden, ist den SP Mitgliedern zu ungewiss. Schriftliche Bestätigungen von Seiten Kanton und armasuisse würden erst nach Eingabe eines Baugesuchs vorliegen. Verzögerungen sind also vorprogrammiert und die bedenkliche finanzielle Lage der Stadt Frauenfeld erlaubt nicht einmal das Gedankenspiel eines Provisoriums wie beim Theater St. Gallen oder der Tonhalle Zürich.
Als stossend wird empfunden, dass der versprochene Erlös in keiner Weisen den Verlust des Handlungsspielraums der Stadt aufwiegt, den der Verkauf dieses zentralen Grundstücks zur Folge hätte. In Frauenfeld mangelt es an einer Strategie, wie man mit eigenem Land und Liegenschaften umgehen soll.
Der grosse Wunsch, einen Saal mit diesen Möglichkeiten in Frauenfeld zu haben und auch Neues zu wagen, wird mehrfach geäussert. Dabei sollen aber Nachhaltigkeitsaspekte und der Ressourceneinsatz nicht ausser Acht gelassen werden, weil die Bausubstanz des bestehenden Casinobaus keineswegs am Lebensende angekommen ist.
Die SP beschliesst nach Diskussion all dieser Punkte deutlich die Nein-Parole und empfiehlt gegen den kurzsichtigen und überstürzten Verkauf des Stadtcasinos und seinem Grundstück zu stimmen. Die Mitglieder sprechen sich aber bei der zweiten Frage einstimmig dafür aus, dass bei einem allfälligen Verkauf der Erlös für die Vorfinanzierung eines neuen Stadtsaal eingesetzt wird.
pd
An der Generalversammlung vom 12. Mai wurden mit Noemi Signer und Linda Leuenberger zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt und das Co-Präsidium mit Alessandra Biondi und Lukas Hefti bestätigt. Monika Hurschler wurde für ihre Arbeit als Kassierin verdankt und nach fünf Jahren engagierter Mitarbeit aus dem Vorstand verabschiedet. zVg
Die SP beschliesst nach Diskussion deutlich die Nein-Parole und empfiehlt gegen den kurzsichtigen und überstürzten Verkauf des Stadtcasinos und seinem Grundstück zu stimmen.
Frauenfeld An der Generalversammlung vom 12. Mai wurden mit Noemi Signer und Linda Leuenberger zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt und das Co-Präsidium mit Alessandra Biondi und Lukas Hefti bestätigt. Monika Hurschler wurde für ihre Arbeit als Kassierin verdankt und nach fünf Jahren engagierter Mitarbeit aus dem Vorstand verabschiedet.
Nebst den statutarischen Traktanden fasste die SP Frauenfeld auch die Parolen für die bevorstehende Abstimmung zum Stadtcasino. Nachdem Stadtrat Andreas Elliker die Anwesenden auf den neuesten Stand gebracht hatte, wurde sehr engagiert und offen diskutiert.
Sehr relevant und übergeordnet zu erwähnen ist, dass die Liegenschaft am Bahnhofplatz auch das Zuhause des städtischen Amtes für Gesellschaft und Integration ist, das vom Verkauf ebenso betroffen wäre und es auch dafür eines neuen Standorts bedarf. Besonderes Gewicht erhielten in der Diskussion die überstürzten Handlungen und die ungenügenden Abklärungen, die auch nach Veröffentlichung der Vorstudie als nicht zufriedenstellend erachtet werden. Ob im wertvollen Baudenkmal «Doppelreithalle» tatsächlich ein gleichwertiger Saal erstellt werden kann und ob die heutigen Befürworter des Verkaufs auch zu (Mehr-)Ausgaben für einen neuen Saal stimmen würden, ist den SP Mitgliedern zu ungewiss. Schriftliche Bestätigungen von Seiten Kanton und armasuisse würden erst nach Eingabe eines Baugesuchs vorliegen. Verzögerungen sind also vorprogrammiert und die bedenkliche finanzielle Lage der Stadt Frauenfeld erlaubt nicht einmal das Gedankenspiel eines Provisoriums wie beim Theater St. Gallen oder der Tonhalle Zürich.
Als stossend wird empfunden, dass der versprochene Erlös in keiner Weisen den Verlust des Handlungsspielraums der Stadt aufwiegt, den der Verkauf dieses zentralen Grundstücks zur Folge hätte. In Frauenfeld mangelt es an einer Strategie, wie man mit eigenem Land und Liegenschaften umgehen soll.
Der grosse Wunsch, einen Saal mit diesen Möglichkeiten in Frauenfeld zu haben und auch Neues zu wagen, wird mehrfach geäussert. Dabei sollen aber Nachhaltigkeitsaspekte und der Ressourceneinsatz nicht ausser Acht gelassen werden, weil die Bausubstanz des bestehenden Casinobaus keineswegs am Lebensende angekommen ist.
Die SP beschliesst nach Diskussion all dieser Punkte deutlich die Nein-Parole und empfiehlt gegen den kurzsichtigen und überstürzten Verkauf des Stadtcasinos und seinem Grundstück zu stimmen. Die Mitglieder sprechen sich aber bei der zweiten Frage einstimmig dafür aus, dass bei einem allfälligen Verkauf der Erlös für die Vorfinanzierung eines neuen Stadtsaal eingesetzt wird.
pd
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